Die Zeit vom 24.05.2007:
"Im Haschischrausch ins Paradies: ...Beeindruckend präzise realisiert wurde es vom elektronisch unterstützten RSO Stuttgart unter Rolf Gupta und einem sechsköpfigen Solistenensemble um den dominierenden Countertenor Daniel Gloger."

FAZ vom 19.05.2007:
"Gesang der Assassinen: ...Darüber singen die glorreichen sechs, die sich alsbald zu Jüngern einer Sekte zusammenfinden sollen, einen Kanon. Der herausragende Countertenor Daniel Gloger hebt an mit seiner klaren, schneidenden Stimme."

Allgemeine Zeitung Mainz vom 07.04.2007:
"Die verlorene Lukas-Passion: ...Im Zentrum der Passion (...) steht natürlich der Evangelist: Countertenor Daniel Gloger gestaltete seinen Part nicht als nüchternen Bericht, sondern mit Leidenschaft, dabei stets textverständlich."

Weser Kurier vom 30.01.2007:
"Ausgezeichnete Klangbalance: Überstrahlt wurde dieses Meisterwerk [Leonard Bernsteins Chichester Psalms] vom grandiosen Stuttgarter Countertenor Daniel Gloger, der auch in visueller Hinsicht einen erfreulichen Kontrapunkt zu den sonst meist in Moll dreinschauenden über einhundert weiteren Mitwirkenden des Abends bildete. Gloger, Mitglied der formidablen Neuen Stuttgarter Vokalsolisten, gehört zu jenen Musikern, die leuchtend von innen tief Reflektiertes rüberbringen. "

Stuttgarter Zeitung vom 06.06.2006:
"Raus aus der Eremitage: ...Der zweite Teil des Abends war einem Faszinosum gewidmet, das Eötvös seit Jahren auch kompositorisch umkreist - der Countertenorstimme. Der Komponist interessiert sich für die theatralischen Stimmen von rhetorischer Wucht. So hat er den Stuttgarter Daniel Gloger eingeladen, dessen Programm hier von der Renaissance bis in die Gegenwart reichte. Wenn Peter Eötvös wieder über die Brücke in seine Komponiereremitage geht, wird er den elegant süffisanten Klang im Ohr mitnehmen, den Gloger in Ives" "From the Incantation" zelebrierte, die Parodie einer Soubrettenstimme, mit der dieser selbstvergessene Virtuose Barbers "Nuvoletta" über die Sehnsüchte einer kleinen Lolita interpretierte, er wird an die rasenden Parlandi denken, mit denen Gloger die Arie der "Natascha" aus seiner Oper "Die drei Schwestern" sing-keifte, gurrte, fiepte, als wären seine Stimmbänder eine Klaviatur. Bravi."

Südkurier Konstanz vom 21.09.2004:
"Barockprunk pur: ...Daniel Gloger sang in beiden Kantaten den in pietistischer Glaubens- und Erbauungshaltung gedichteten und mit Bibelzitaten durchsetzten Altpart mit voll tönender Resonanz im Kopfregister, mühelos in allen Höhen, plastisch in der Sprachgestaltung."

Süddeutsche Zeitung vom 25.5.2004:
"Kuss, Kopulation, Vernichtung: ...Denn die Behandlung seiner Singstimme [des guten Gottes von Manhattan] bricht mit jeglicher Konvention. Kreischen, Brüllen, schrille Überdehnungslagen zerschlagen hier jeden ästhetischen Vorhang (unglaublich drastisch: Daniel Gloger). Der Gott exhibitioniert sich zum Obszönen, zum Schlächter der eigenen Stimme, zum ohnmächtig von der Welt gefolterten Wesen."

FAZ vom 21.5.2004:
"Was suchen Eichhörnchen im Damenklo?: ..., der „gute Gott“ (fabelhaft flexibel: Daniel Gloger) kreuzt mit seinen virtuosen Counter-Tenor-Soli tatsächlich wie ein „deus ex machina“ erst am Ende des Stückes auf."

Frankfurter Rundschau vom 20.2.2004:
"Dreiklang-Neuschnee: ...Dann aber kam der 28-jährige Countertenor Daniel Gloger aufs Podium, flankiert von Rainer Römer und Rumi Ogawa, die Steeldrums vor sich aufgebaut hatten. ... Die Karfreitagsresponsorien Thomas Tallis hatte der Karlsruher Komponist [Stephan Marc Schneider] in Bruchstücken den großartigen Stimmlagen Glogers anvertraut und im Verein mit den immer leicht verrutschten Klangspektren der Blechrundungen zu einer Evokation gebracht, die das Avanciert-Immergleiche pikanterweise gerade mit kirchentonartlichen Dreiklangsschritten unterbrach."

Südwest Presse Ulm vom 4.2.2004:
"Countertenor kletterte bis zum hohen Sopran-G: ...Eine ganz große Leistung lieferte der Countertenor Daniel Gloger, der in der Alt-Stimmlage bis zum hohen Sopran-G aufstieg und in verschiedenen Crescendi herrlichen Stimmglanz verströmte."

Reutlinger General-Anzeiger vom 27.1.2004:
"Stimme von enormer Kraft: ...In Werken des 15. bis 17. Jahrhunderts stellte er seine Kunstfertigkeit mit Bravour unter Beweis. Gleichsam überirdisch schön erklang beispielsweise der reiche, melismatische Beginn der Marienantiphon "Alma redemptoris mater" von Guillaume Dufay. Auch das Bekenntnis „Quam pulchra es“ aus dem Hohen Lied in Vertonungen von John Dunstable, Alessandro Grandi und Claudio Monteverdi sang Gloger mit Leidenschaft und Affekt. Besonders deutlich kam seine ausgezeichnete Artikulation in Heinrich Schütz’ „Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen“ zum Tragen.
"

Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 30.12.2003:
"Der Altus sorgte für Bach-Glanz: ...Der besondere Eindruck lag an der Mitwirkung von L’Orchestra und dem Glanz von Altus Daniel Gloger. Der junge Sänger, der die sonst weiblich besetzte Mezzo-Partie mit herrlichen Bögen und markantem Timbre auslotet, ist für jede Barockaufführung ein Gewinn, sofern diese der Praxis aus der Entstehungszeit nacheifert."